„So sollen nun meine Augen offen sein und meine Ohren aufmerken auf das Gebet an diesem Ort“

2. Chroniker 7:15

2017 ist endlich da. Die Erwartungen werden sowohl für jeden von uns als auch für die ganze Bewegung immer größer. Die vergangenen Jahren haben uns Wachstum und Erfahrung ermöglicht. Aber der Rückblick auf diesen Jahren bezwingt uns zu bekennen, dass wir als Wach-Auf unsere Identität als Gebetsgruppe ein wenig verloren haben. Der Rückkehr nach Kamerun von unserer Gebetsleiterin Ghislaine Eboue hat uns direkt im Herzen getroffen und die Wunde ist leider noch nicht zu. Nun will der HERR uns wieder Mut machen und erinnern, dass das Gebet noch im Zentrum unserer Aktivitäten sein kann. Der HERR hat immer noch vor, die Bewegung Wach-Auf wieder auf die Beine zu stellen, so dass ihre Gebete für Deutschland vor Ihm für wichtig gehalten werden. Es nutzt uns nicht zu proklamieren, dass wir für Deutschland Fürbitte leisten, wenn wir tatsächlich nicht beten. Und zwar „beten“ wie unsere Vision es meint, „beten“ als unseres eigenes Leben davon abhängig wäre. Damit ist die Sache klar: Wach-Auf selbst muss wieder hergestellt werden.

Der oben genannter Vers ist das Ideal, was die Bewegung sich wünscht für sich selbst und für Deutschland. Das ist eine Versprechung der Wiederherstellung. Eine von vielen, womit der HERR das Herz Seinen Kindern wieder zurück erobern wird. Als Seine Augen und Seine Ohren aufmerksam sind, fokussiert sich der HERR auf das Gebet. Ja, das Gebet ist der Schlüssel. Das Gebet ist die Quelle, die die Kraft des Heiligen Geistes bis zu uns bringt. Es lohnt sich also zu beten. Und zwar viel.
Die Quantität ist ganz wichtig aber die Qualität muss auch stimmen. Da kommt der Vers 14 zur Hilfe, um zu beschreiben wie und was wir beten sollen.

 

 

“und sich mein Volk, das nach meinem Namen genannt ist, demütigt und sie beten und suchen mein Angesicht und wenden sich ab von ihren bösen Wegen…“

2. Chroniker 7:14

Die Qualität: Die Demut und die Umkehrung

Jesus hat es schon mal gelehrt: das Gebet bedeutet nichts, wenn das Herz nicht ehrlich ist (Lukas 18: 10-14). Die innere Haltung, hier die Demut und das Bekennen von Sünden, ist eigentlich das, was Gott bewegt. Mit diesem Wort wünscht sich der HERR, dass wir nicht hochmutig werden. Vielleicht weil wir uns fokussieren, auf was wir bis jetzt schon (alleine oder gemeinsam) errreicht haben… Oder weil wir schwächen in unserem Lauf mit dem HERRN und finden das Ganze langweilig. Demut ist eine Wahl des Bewusstseins und eine Disziplin des Verhaltens. Da gibt es nichts Magisches, denn die Mittel besitzen wir schon. Das Gleiche gilt auch für die Umkehrung, wobei der HERR in der Lage ist, unser Herz und unsere Wille zu lenken, und die Kraft verleihen, damit wir auf Seine Wege durchhalten.

 

Die Quantität: Das Beten und das Suchen

Jesus hat es auch schon mal gesagt: Beten ist fast gleich wie Gott quälen (Lukas 18:1-8). Nicht dass ER sich nicht finden lassen will, sondern dass wir erstens eine tiefe Liebe oder Sehnsucht nach Ihm entwickeln und zweitens eine unbrechenbare und erprobte Glaube besitzen. Der Ausdruck „suchen das Angesicht Gottes“ bedeutet nichts Anderes als zu Gott beten; und zwar beten bis ER antwortet. Beten ohne Unterlass. Nicht dass wir die Worte stundenlang multiplizieren, sondern dass wir stundenlang in Seiner Gegenwart sitzend warten (und nichts Anderes machen) und eben die Ohren des Herzens aufmerken, falls ER endlich vorbei schaut und etwas sagt.

Das sind die Vorraussetzungen des HERRN zur Wiederherstellung. Die gute Nachricht ist, der HERR hat gute Werke für uns schon längst vorbereitet. Und ER hofft einfach, dass wir zu Ihm wieder beten, sprechen wie es sein soll. Der Rest wird er bestimmt übernehmen. Denn die Wiederherstellung, die Erhöhung, die Heilung und der Wohlstand stammen alle von Ihm.
In diesem Jahr werden wir uns beschäftigen, mit was Gott von uns erwarten: Beten mit Beharren und Demut. Und hoffen, dass die Bewegung wieder effektiv und einflussreich wird. Dass sie neue Horizonte erreicht. Mit der Bewegung meine ich, Du und Ich, oder diejenigen, die das Ziel haben, Deutschland dauerhaft mit dem Evangelium zu beeinflussen. Bist du dabei?

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